Vom Parthenon stehen die Säulen noch. Seine Giebelfiguren kennen wir teilweise aus Zeichnungen, die kurz vor der verheerenden Explosion von 1687 entstanden. Von den Bühnenstücken des antiken Athen ist nur ein Bruchteil erhalten. Und Sokrates, dessen Fragen bis heute beschäftigen, hat selbst nichts aufgeschrieben. Wer durch Athen geht, begegnet einer Geschichte, deren Spuren oft erst durch Erzählungen verständlich werden.
Anastasia Papaioannous «Reiseführer Athen» führt zu den bekannten Monumenten und zu Orten, an denen wenige Grundmauern geblieben sind. Er erklärt, wie die Bauten entstanden, was sich dort ereignete und was heute noch zu erkennen ist. Historische Einstiegsszenen eröffnen viele Besichtigungen; kenntlich gemachte Rekonstruktionen und überlieferte Ereignisse bleiben dabei unterscheidbar.
Die geografischen Kapitel erschließen den Burgberg, die antike Unterstadt, Plaka, Monastiraki und Psyrri sowie die Hauptstadt, die unter König Otto entstand. Theater und Philosophie erhalten einen eigenen Schwerpunkt: vom Dionysostheater über die Versammlungsplätze und Philosophenschulen bis zu den Bühnen der Gegenwart.
Museen und Ausflüge nach Attika, Delphi und auf die Peloponnes erweitern den Blick. Streifzüge führen zu Ausgrabungen unter den Straßen, in Freiluftkinos und an die Tische der Kafenia und Tavernen. Karten, Rundgänge, Praxiskästen und Vorschläge zur Tagesplanung unterstützen die Reise.
Ein Stadtführer für Menschen, die Athen besichtigen und seiner Geschichte genauer zuhören möchten.