Alle zehn Minuten wird irgendwo auf der Welt eine Frau getötet. Oftmals werden diese Fälle als Beziehungstat, Familientragödie oder Einzelfall dargestellt, doch dahinter steckt immer das gleiche System: Es geht um Macht, Kontrolle, Besitzdenken, die Entwertung der Frau. Femizide sind keine privaten Tragödien, das zeigen exemplarisch die sechs Fälle in diesem Buch. Jedes kulturelle Umfeld, alle sozialen Schichten, jeder Bildungsgrad sind betroffen. Sorgfältig recherchiert und analytisch fundiert zeigen Regenauer und Fischer, wie viel immer noch getan werden muss, bis Frauen sicher auf dieser Welt leben können.