AN GOLDENEN FÄDEN


Um wieviel lieber

an goldenen Fäden

in den Himmeln hängen


als aufgegeben

eingezogenen Genicks

in Seilen verfangen

lastenden Gemüts

gebändigt in schweren Tauen


Aus der Starre gelöst

tänzelnd sich tummeln

aufwärts gerichteten Blicks


Weitschwebend gesichert

wohlwollend geleitet


(Margit Werner-Pietsch)