Das große Kopiar des Ingelheimer Gerichts, welches aus den Zeiträumen 1340-1435 über 2.000 Urkundenabschriften für die Freie Gerichtsbarkeit des Ingelheimer Raumes enthielt verbrannte im Jahre 1944 durch Kriegseinfluss im Darmstädter Staatsarchiv. Bereits vor der Zerstörung hatten viele Historiker und Geschichtsinteressierte den Wert dieses Kopiars entdeckt und für Forschungen genutzt, darunter der Ingelheimer Heimatforscher Philipp Krämer, der im Jahre 1917 über 600 Regesten der im Kopiar beschriebenen Vorgänge anfertigte.